Pflegetipps für Ihr Steindenkmal


1. Genau hinschauen

Schauen Sie sich Ihr Denkmal einmal genauer an, zum Beispiel nach dem Winter und fotografieren sie es. Vielleicht erkennen Sie sogar ganz neue Details oder Inschriften. Schauen Sie nach Schäden, suchen Sie zum Beispiel Risse oder Fehlstellen. So kennen Sie den Zustand Ihres Objektes. Durch die Fotos können Sie die oft schleichenden Veränderungen zu den Vorjahren erkennen und rechtzeitig handeln.

2. Pflegen der Umgebung

Ein wichtiger und zugleich einfacher Tipp: Pflegen Sie die Anlage Ihres Bildstocks oder Gebäudes. Eingewachsene Denkmäler sind nicht mehr sichtbar und zugleich können Schäden entstehen. Bäume und Büsche können Druck ausüben und Feuchtigkeit durch Sonne und Wind nicht mehr trocknen. Eine Pflege der Grünanlagen unterstützt also den langfristigen Erhalt.

3. Finger weg von Streusalz

Streusalz führt zu einer rapiden Verwitterung von Naturstein. Selbst härteste Gesteine können durch die Salzkristalle aufgesprengt werden. Hinzu kommt, dass einmal eingebrachte Salze sich nur mühsam entfernen lassen. Alternativen sind zum Beispiel Splitt oder salzfreie Taumittel.

4. Lieber fachlichen Rat einholen

Gut gemeinte Renovierungen enden oft in teuren Restaurierungsmaßnahmen. Schnell ist eine Fehlstelle notdürftig ausgeflickt oder alles überstrichen. Doch Vorsicht: Oft vertragen sich die Materialien nicht mit dem Objekt, führen zu Spannungen und letztlich zu größeren Schäden als vorher. Sprechen Sie lieber einen Restaurator an. Zudem sollten Sie immer die untere Denkmalbehörde Ihrer Stadt beziehungsweise Ihres Kreises miteinbeziehen. Diese helfen Ihnen bei Ihrem Vorhaben und geben Tipps für Fördergelder.

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